Simulationsmethoden im Brandschutz

und in der Gefahrenabwehr

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Richtiges Verhalten im Brandfall: Treppenhausbrand

 

Berlin, den 8. Juni 2011

In Berlin gab es seit Beginn des Jahres 2011 eine grosse Anzahl von Bränden in Treppenhäusern. Nach Angaben des Landeskriminalamtes Berlin waren es im Zeitraum vom 1.1 - 19.5.2011 insgesamt 154 vorsätzlich gelegte Brände. Das heisst etwa jeden Tag kam es zu einer Brandstiftung in einem Berliner Treppenhaus. Hinzu kamen im gleichen Zeitraum weitere 150 Wohnungsbrände. Bei diesen Bränden wurden zahlreiche Menschen verletzt und es sind leider auch Tote zu beklagen.
Hauptursache ist der toxische Brandqualm, der sich sehr schnell in den Gebäuden ausbreiten kann. In Verbindung mit fehlenden Kenntnissen, wie man sich im Brandfall richtig verhält, führt dies immer wieder zu viel menschlichem Leid und hohen Sachschäden.

Über die Brandserie in Treppenhäusern wurde in den Berliner Medien sehr ausführlich berichtet. Die Anzahl besorgter Bürger, die z.B. bei der Berliner Feuerwehr um Informationen nachfragten, stieg sprunghaft an. Ein grosses Problem bei der Brandschutzaufklärung der Bevölkerung war, dass die zeitliche Dynamik der Rauchausbreitung mit den bisherigen Methoden der Brandschutzaufklärung nicht richtig vermittelbar ist. Durch den interdisziplinären Netzwerkansatz der INURI konnte dieses Problem erkannt und eine innovative Lösung entwickelt werden.

Durch die in unserem Netzwerk vorhandenen Brandschutzerzieher, Feuerwehrangehörigen und Spezialisten für numerische Brandsimulation wurde in Zusammenarbeit mit Berliner Feuerwehr ein kurzer Aufklärungsspot erstellt, der über das richtige Verhalten im Brandfall bei Treppenhausbränden aufklärt. Dieser Film wurde dem Fachpublikum auf der wichtigsten deutschen Brandschutzkonferenz, der vfdb-Jahresfachtagung am 1.6.2011 in Berlin, nun erstmalig vorgestellt.

Die Resonanz der Fachleute war sehr positiv. Sie können sich den Film auf dem YouTube-Portal http://www.youtube.com/watch?v=-kgoiswqIyk anschauen. Er steht zum Zwecke der Brandschutzaufklärung zur freien Nutzung bereit. Sie können den Film auf Ihrer Website einbinden oder ihn in Vorträgen und öffentlichen Veranstaltungen verwenden.

Weitere Informationen zu unserem Transferprojekt "CFD in der Brandschutzaufklärung" erhalten Sie auf unser Projektseite www.inuri.de/brandschutzaufklaerung


Wir hoffen sehr, dass wir mit der Bereitstellung dieser neuen Möglichkeit dazu beitragen können weitere unnötige Brandopfer zu verhindern.

 

  

Update 24.6.2011

Wir freuen uns über die positive Resonanz die wir erhalten haben.

Nach einer Auswertung der Youtube-Statistik wurde der Film mittlerweile über 5000 mal angesehen. Folgende uns mittlerweile bekannten 28 Websites verlinken den Film oder binden ihn ein:
www.berliner-feuerwehr.de, www.sangerhausen-feuerwehr.de, www.nh24.de, www.tagesspiegel.de, www.feuerwehr-muenster.com, www.fw-laatzen.de, www.mission-sicheres-zuhause.de, www.feuerwehr-kassel.eu, www.sicherheitserziehung-nrw.de, www.ffrh.de, www.stadt-kassel.de, www.ff-rheindorf.de, www.feuerwehr-rechberg.de, feuerwehr.stadt-kassel.de, www.mieterbeiratjolo.info, static.ak.facebook.com, www.florianedenstetten.de, www.in-berlin-brandenburg.com, www.sicherheitserziehung.de, www.feuerwehr-wilster.de, www.feuerwehr-lebenstedt.de, www.fu-berlin.de, www.berufsfeuerwehr-salzgitter.de, www.feuerwehr-forum.de, www.brand-feuer.de, wwww.ff-inheiden.de, www.forum-112.de, www.berliner-feuerwehren.de