Simulationsmethoden im Brandschutz

und in der Gefahrenabwehr

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Filmprojekt: Richtiges Verhalten im Brandfall - Brand im Treppenhaus

 

Berlin, den 11. Oktober 2011

Der von der INURI in Kooperation mit der Berliner Feuerwehr erstellte Aufklärungsfilm "Richtiges Verhalten im Brandfall: Brand im Treppenhaus" nähert sich nach 5 Monaten der 10.000er Zugriffsmarke. Durch Berichte in Brandschutz-Fachmedien über die erste deutsche Version erhielten wir positive Resonanz aus dem gesamten deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz). Der Film wird mittlerweile auf Veranstaltungen und Seminaren zur Brandschutzaufklärung genutzt. Für ein von den Medien und der Öffentlichkeit nur nach grossen Brandereignissen wahrgenommenes Thema ein schöner Erfolg.

Auch wenn die Bilder des Films schon eine deutliche Sprache sprechen, durch die Unterstützung von mehrsprachigen Helfern können wir den Film nun mit Texten in folgenden Sprachen zur Verfügung stellen:

Das Filmprojekt gehört zu dem nicht-kommerziellen Engagement der INURI-Interessengruppe, einem Netzwerk aus Angehörigen der Feuerwehren, Simulationsspezialisten, Wissenschaftlern, Architekten und anderen Fachexperten. Alle Filmversionen stehen zum Zwecke der Brandschutzaufklärung zur freien kostenlosen Nutzung bereit. Sie können auf Websites eingebunden oder in Vorträgen und auf öffentlichen Veranstaltungen verwendet werden.

Motivation zu dem Filmprojekt waren die zahlreichen Treppenhausbrände in Berlin in Verbindung mit den Erfahrungen der INURI bei der Brandschutzaufklärung der Bevölkerung anläßlich der jährlichen Langen Nacht der Wissenschaften. In Berlin gab es seit Beginn des Jahres 2011 eine grosse Anzahl von Bränden in Treppenhäusern. Nach Angaben des Landeskriminalamtes Berlin waren es im Zeitraum vom 1.1 - 19.5.2011 insgesamt 154 vorsätzlich gelegte Brände. Das heisst etwa jeden Tag kam es zu einer Brandstiftung in einem Berliner Treppenhaus. Hinzu kamen im gleichen Zeitraum weitere 150 Wohnungsbrände. Bei diesen Bränden wurden zahlreiche Menschen verletzt und es sind leider auch Tote zu beklagen. Hauptursache ist der toxische Brandqualm, der sich sehr schnell in den Gebäuden ausbreiten kann. In Verbindung mit fehlenden Kenntnissen, wie man sich im Brandfall richtig verhält, führt dies immer wieder zu viel menschlichem Leid und hohen Sachschäden.
Ein grosses Problem bei der Brandschutzaufklärung der Bevölkerung war, dass die zeitliche Dynamik der Rauchausbreitung mit den bisherigen Methoden der Brandschutzaufklärung nicht richtig vermittelbar ist. Durch den interdisziplinären Netzwerkansatz der INURI konnte dieses Problem erkannt und eine Lösung in Form dieses Filmprojektes entwickelt werden. Mit der Übernahme der Projektkosten durch die INURI GmbH setzt das junge Unternehmen den Anspruch gesellschaftlicher Mitverantwortung in die Tat um.

Wir hoffen sehr, dass wir mit der Bereitstellung dieser neuen Möglichkeit dazu beitragen können, weitere unnötige Brandopfer zu verhindern.

Weitere Informationen zu unserem Transferprojekt "CFD in der Brandschutzaufklärung" erhalten Sie auf unser Projektseite www.inuri.de/brandschutzaufklaerung

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