Simulationsmethoden im Brandschutz

und in der Gefahrenabwehr

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Kinderwagen und andere Brandlasten in Treppenfluren

INURI-Beitrag zur Brandschutzaufklärung von Hausverwaltungen

 

Berlin, den 5. Oktober 2012

In Fortsetzung der INURI-Initative zur Aufklärung über die Gefahren von Brandlasten in Treppen­räumen beschäftigt sich im Septemberheft der Zeitschrift "Das Grundeigentum" ein Artikel mit den vielfältigen Gefahren von zugestellten Treppenhäusern in Wohngebäuden. Die fast 400 Brände in Treppenhäusern in Berlin im Jahr 2011 veranlassten uns damals gemeinsam mit der Berliner Feuerwehr einen Aufklärungsfilm über das richtige Verhalten bei Bränden in Treppenhäusern zu erstellen. Der mit Texten in Deutsch, Englisch, Französisch und Türkisch verfügbare Film wurde mittlerweile über 18.000 mal aus dem INURI-Youtube Kanal heruntergeladen.

Die Berichterstattung über die Brandereignisse führte zu einer spürbaren Sensibilisierung von Teilen der Bevölkerung. Die klare Aussage der Brandschutzfachleute >> keine Brandlasten in Treppen­häuser stellen << lässt sich allerdings derzeit gerichtlich nicht durchsetzen. In der überwiegenden Mehrzahl der Ur­teile wurde das Abstellen eines Kinderwagens in einem Treppenraum von den Gerichten als recht­lich zulässig angesehen. Der Artikel beschäftigt sich mit der unterschiedlichen Auffassung von Gerichten und Brandschutzexperten in dieser Frage am Beispiel eines aktuellen Urteils aus Berlin und geht auf die unterschiedlichen Gefährdungspotentiale ein.

Der Beitrag wurde veröffentlicht in:

Münch, M.; Kaiser, G. :
Kinderwagen und andere Brandlasten in Treppenhäusern. Der feine Unterschied zwischen richtig und rechtmäßig
. Zeitschrift Das Grundeigentum, Recht und Praxis, 17/2012, p. 1144 - 1148, Grundeigentum-Verlag GmbH

 

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