Simulationsmethoden im Brandschutz

und in der Gefahrenabwehr

Drucken

Brände mit Beteiligung von
Wärmedämmverbund-Systemen

INURI-Beitrag zur Brandschutzaufklärung von Hausbesitzern und -verwaltungen

Berlin, den 7. November 2012

Der Wunsch durch die Installation nachträglicher Dämmsysteme den Energieverlust von Gebäuden zu minimieren führt zu einem verstärkten Einsatz von sogenannten Wärmedämmverbund-Systemen. Diese Systeme werden in der Form von wärmeisolierenden Materialien von Aussen auf die vorhandene Gebäudefassade aufgebracht. Insbesondere aus Kostengründen wurden und werden hierfür brennbare Isoliermaterialien verwendet. Um bei derart gedämmten Gebäuden eine Brandentstehung und -ausbreitung zu erschweren, sind diese brennbaren Isoliermaterialien mit Zusätzen versehen worden, die sie in einem Test nach DIN 4012 als schwerentflammbar (B1) klassifizieren. Zusätzlich wurden mit Blick auf die Brandausbreitung Bauvorschriften formuliert, die diese Ziele unterstützen sollen.

Brandereignisse und Medienberichte über Brände unter Beteiligung von Wärmedämmverbund-Systemen sorgten in der Vergangenheit innerhalb und außerhalb der Fachwelt für eine rege Diskussionen über die tatsächliche Effizienz dieser Maßnahmen. Über die dramatischen Bilder erschrocken, stellte sich für viele Menschen die Frage, wie es denn zu einer derart schnellen Brandausbreitung kommen kann. Der nachfolgende Artikel beschreibt in verständlichen Worten die physikalischen Prozesse bei einem derartigen Brand und warum dies die Feuerwehr vor erhebliche Herausforderungen stellen kann.

Der Beitrag wurde veröffentlicht in:

Münch, M.:
Brände mit Beteiligung von Wärmedämmverbundsystemen.

AIZ - Das Immobilienmagazin, 11/2012, S.52-55, IVD Service GmbH

 

 Weitere Veröffentlichungen