Simulationsmethoden im Brandschutz

und in der Gefahrenabwehr

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"Oh Mann, so habe ich mir das nicht vorgestellt!"

Über 1000 erstaunte Besucher beim Aktionsstand von INURI gemeinsam mit der Berliner Feuerwehr

 

Berlin, den 18. Juni 2009

Diese und andere überraschte Aussagen hörte man bei der Langen Nacht der Wissenschaften am 13. Juni 2009 an der Freien Universität Berlin. Ein verrauchter Hörsaal, piepende Rauchmelder, mit Blaulicht und Martinshorn anrückende Feuerwehr, Feuerwehrmänner in voller Montur, durch den Rauch zuckende Lichtkegel, begeisterte Kinderaugen und stauende Erwachsene. Dies alles und noch Vieles mehr erlebten die Besucher auf dem Aktionsstand „Brand-Wissenschaft-Feuerwehr“ der Interessengruppe Numerische Risikoanalyse gemeinsam mit der Berliner Feuerwehr.

Jann der Bär

PuppentheaterFür die jungen Besucher erklärte Jann der Bär in einem Puppentheater die Gefahren eines Brandes, welche Vorraussetzungen ein Feuer braucht, und was zu tun ist, wenn der Rauchmelder piept. Ganz gebannt lauschten die Kinder seinen Erzählungen und ermahnten im Anschluss Ihre Eltern doch endlich einen Rauchmelder zu kaufen.

 

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Rauchausbreitung im Computer

Mit Hilfe von professionellen Computersimulationen, die auch im Brandingenieurwesen eingesetzt werden, wurde den Erwachsenen eindrucksvoll die Rauchausbreitung bei Bränden in einem Gebäude demonstriert. Sowohl der typische Brand eines Kinderwagens im Treppenhaus, als auch die Verrauchung des Treppenhauses durch einen klassischen Wohnungsbrand zeigten eindrucksvoll die Gefahren der unkontrollierten Brandrauchausbreitung. Die wissenschaftlichen Berechnungen überzeugten auch die letzten Zweifler von der Notwendigkeit der Rauchmelder.

Rauch im Puppenhaus

Rauchhaus_360x268Unter Anleitung von zwei Feuerwehrleuten konnten eigene Erfahrungen am Rauchhaus gesammelt werden. Die durchgespielten Situationen bestätigten die zuvor in der Computersimulation gezeigten Ergebnisse.
Die Zuhörer sollten aber nicht nur zuhören, sondern auch Rauch am eigenen Leib erfahren. Dazu wurde kurzer Hand ein Hörsaal mit Theaternebel verraucht. Ein eigens produzierter Kurzfilm zeigte den Ablauf vom Notruf bis zum Ausrücken der Feuerwehr. Dabei wurde aus der Fiktion schnell Realität! Mit Blaulicht und Martinshorn rückte die Feuerwehr an. Durch den Rauch zuckten die Scheinwerfer der Feuerwehrleute. Sie demonstrierten die Rettungsmöglichkeiten der Feuerwehr. In einem vernebelten Gang konnten die Zuschauer anschließend erfahren, wie schnell sie im Brandrauch die Orientierung verlieren können.


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Rund 1000 Menschen nutzten die Möglichkeiten, sich bei dieser Veranstaltung zu informieren und nahmen nützliche Tipps und Informationsmaterial mit nach Hause.

Bei dieser Aktion wurden wir unterstützt von der Freien Universität Berlin, insbesondere der Dienststelle Arbeitssicherheit, sowie der Freiwilligen Feuerwehr Schöneberg, den Brandschutzerziehern und dem Stab Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Berliner Feuerwehr.

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Ein besonderer Dank geht an das Team von der Firma Carsten Krüger Film- und Fernsehproduktions GmbH , die mit großem Engagement geholfen haben, den Kurzfilm zu erstellen.

 

>> Link Bilder Lange Nacht der Wissenschaft 2009 am FB Mathematik und Informatik

>> Link Artikel auf www.rauchmelder-lebensretter.de

>> Link zur Pressemitteilung der Berliner Feuerwehr