Simulationsmethoden im Brandschutz

und in der Gefahrenabwehr

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7. Treffen der FDS-Usergroup vom 14. -15.11.2013 in Berlin

 

Berlin, den 15. November 2013

Zum mittlerweile 7. Mal traf sich vom 14.-15.11.2013 die FDS-Usergroup zu ihrem Jahrestreffen bei hhpberlin in Berlin. Die FDS Usergroup ist ein unabhängiges Forum für die deutschsprachigen FDS-Anwender. Sie bietet den Nutzern des Fire Dynamics Simulator (FDS) eine Plattform für einen intensiven Austausch über Möglich-keiten und Grenzen des Programms und die gesammelten praktischen Erfahrungen.

Zentrales Thema der diesjährigen Veranstaltung war die Klärung verschiedener Modalitäten zur Fertigstellung der ersten Version des FDS-Leitfadens. Der FDS-Leitfaden soll im Sinne einer Qualitätssicherung von FDS-Simulationen im Brandschutz Hinweise geben, welche Aspekte und Einflüsse bei der FDS-Anwendung eine Rolle spielen. Der Leitfaden entsteht im Zuge einer kooperativen Zusammenarbeit zahlreicher Brand-schutzbüros und Forschungseinrichtungen. Seine inhaltliche Gestaltung basiert auf Mehrheitsentscheidungen. Die Veröffentlichung der ersten Version ist im Februar 2014 zu erwarten.

Neben der Leitfadendiskussion blieb ausreichend Raum für zahlreiche und thematisch breit gefächerte Fachvorträge. Im ersten Block wurde die effiziente Simulationsorganisation und -durchführung thematisiert. Es wurden Methoden vorgestellt, die mit Hilfe webbasierter Oberflächen eine vereinfachte Administration und Verwaltung ermöglichen sollen.

Der zweite Block begann mit einer Überraschung. Kris Overholt von der FDS-Entwicklergruppe des NIST begrüßte die Teilnehmer mit einem Videogrußwort aus den USA und erläuterte die Neuigkeiten in der gerade erschienenen Version FDS 6.0.

 

Mit Beginn des zweiten Blockes dominierten dann die simulationstechnischen Themen. Neben dem Bericht über neue Ergebnisse des Arbeitskreises "Aerodynamisch wirksamer Querschnitt" präsentierte die Arbeitsgruppe NRW die Ergebnisse des Simulationsvergleichs mit einem eigens an der Forschungsstelle Karlsruhe durchgeführten Realbrandversuch. Dies setzte sich am Freitag mit Fachvorträgen über diverse Einzelthemen fort, an denen sich auch die INURI mit einem Beitrag beteiligte, wie Brandsimulationen nachprüfbar abgesichert werden können (Details siehe Agenda).

Das Team um Frau Dr. Kilian organisierte wieder einen reibungslosen Veranstaltungsablauf des 2-tägigen Treffens. Mit der Wahl des Restaurants Schneeweiss für das gemeinsame Abendessen gelang ihm dabei eine nette Überraschung der Teilnehmer. In einem stylischen Ambiente wurden den Teilnehmern nicht nur sehr schmackhafte sondern ebenso optisch sehr ansprechende Gerichte serviert.