Simulationsmethoden im Brandschutz

und in der Gefahrenabwehr

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Brandschutzinformationen
für Notunterkünfte und Heime

Berlin, den 3. Oktober 2015

(fortlaufende Aktualisierung)

 

Derzeit entstehen zahlreiche Notunterkünfte und Heime für die Unterbringung der zu Tausenden nach Deutschland kommenden Asylbewerber. Aufgrund meist kurzer Vorlaufzeiten stellt dies die hierfür Verantwortlichen vor große Herausforderungen.

Im Laufe des Projektes Brandstatistik für Brandereignisse in Flüchtlingsunterkünften entstand eine Sammlung von Informationen unterschiedlichster Anbieter. Durch die Kombination der statistisch motivierten Daten mit einer brandschutzspezifischen Informationssammlung wollen wir zu einem angepassten Brandschutz in derartigen Unterkünften beitragen. Auf dieser Seite fassen wir daher nützliche Informationen, Anbieter von Produkten und Dienstleistungen rund um das Thema Brandsicherheit in Unterkünften von Flüchtlingen zusammen. Der Begriff "Flüchtlingsunterkunft" wird hierbei als Sammelbegriff verwendet. Aufgrund der Vielzahl der Variationen hinsichtlich Art, Grösse und Gestaltung derartiger Unterkünfte erfolgt die Gliederung abstrakt thematisch.

Die Anwendbarkeit und Richtigkeit der hier verlinkten Informationen zu Dritten ist stets in jedem Einzelfall mit ausreichender Sachkunde zu prüfen.

Soweit möglich, werden die einzelnen Rubriken nach und nach mit typischen Fallbeispielen aus der Brandstatistik ergänzt. Diese praktischen Fallbeispiele können dann zur ergänzenden Begründung erforderlicher Maßnahmen gegenüber nicht im Brandschutz und der Brandbekämpfung erfahrenen Entscheidungsträgern herangezogen werden.

  • Hinweise und Anregungen zur Ergänzung nehmen wir gerne entgegen (Kontakt).
  • Wenn Sie zeitnah über Neuerungen informiert werden wollen, abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter.

 

 

A. Kommunikation / Fremdsprache

Alles rund um das Thema Kommunikation in fremden Sprachen mit Hilfe von Wörterbüchern, Piktogrammen, Grafiken, Übersetzungen, ...

A 1. Einrichtung / Betrieb einer Unterkunft

Ausschilderung und WC-Benutzung

Der engagierte ehrenamtliche DRK-Helfer Udo Burkhard hat auf seiner Website Hilfen für den Betreuungsdienst in Unterkünften zusammengestellt.
  • Bildanleitung zu richtigen Benutzung von Toiletten und Urinalen
    Die Benutzung von Sitztoiletten mit wassergespülten Toilettenpapier ist nicht in allen Kulturkreisen üblich und bekannt. Mit Hilfe einer bebilderten Anleitung wird der richtige Umgang mit unseren Wasser gespülten Toiletten und Urinalen erklärt.
  • Ausschilderung von Notunterkünften
    Die Beschilderung von Ausgang, Registrierung, Essensausgabe, Speiseraum, Bekleidungsausgabe u.v.a.m. in den Sprachen Deutsch-Englisch-Französisch-Arabisch-Spanisch-Türkisch-Russisch
WWW-LinkWebsite des Anbieters

Aushang Brandschutzordnung

Das Feuertrutz-Network bietet zum Dowload Brandschutzordnungen als Aushang in mehreren Fremdsprachen als Word- und PDF-Dokument sowie als PDF-Formular an, so das lokale Gegebenheiten angepasst werden können.
Derzeitige Sprachen: Deutsch, Englisch, Albanisch, Arabisch, Armenisch, Dari, Französisch, Hindi, Italienisch, Kurdisch Dialekt Kurmanci, Niederländisch, Persisch/Farsi, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Serbisch, Spanisch, Swahili, Türkisch, Urdu (Stand 1. Oktober).

WWW-LinkWebsite des Anbieters

Aushang Brandschutzhinweise

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat zwei einseitige aber viersprachige Aushänge zum richtigen Verhalten in Unterkünften veröffentlicht. In dem Merkblatt: Brandschutz in ihrer Unterkunft werden allgemeine Verhaltnsweisen gegeben, während das Merkblatt: Verhalten im Brandfall Hinweise für die Gefahrensituation gibt. Beides in den Sprachen Englisch, Französisch, Arabisch und Farsi.

WWW-LinkWebsite des Anbieters
PDF-LinkPDF-Link Merkblatt Brandschutz in Ihrer Unterkunft.
PDF-LinkPDF-Link Merkblatt Verhalten im Brandfall.

A 2. Feuerwehr, Rettungsdienst, Arzt - Patient

Einsatzwörterbuch der Feuerwehr der Stadt Arnsberg

Die Stadt Arnsberg hat ein Einsatzwörterbuch mit wichtigen Sätzen in neun Sprachen herausgegeben (Englisch, Griechisch, Italienisch, Marrokanisch, Arabisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch, Türkisch). Die Texte sind in der jeweiligen Fremdsprache, in Lautschrift und in Deutsch abgedruckt, so dass sie entweder vorgelesen oder gezeigt werden können. Die Formulierungen sind so gewählt, das Ja / Nein Antworten möglich sind bzw. durch Gestik geanwortet werden kann.
2. überarbeitete Ausgabe, Juni 2014

WWW-LinkDownloadseite der Feuerwehr Arnsberg

Ermittlung der Fremdsprache

Der Verein Bild und Sprache e.V. hat zur Ermittlung der Fremdsprache eine mit Flagge und Text ausgestattete Abfragehilfe erstellt.

WWW-LinkWebsite des Anbieters
PDF-LinkPDF-Link der Abfragehilfe des Anbieters

Arzt - Patienten Gespräch

Der Verein Bild und Sprache e.V. bietet zahlreiche Hilfen für die medizinische Kommunikation und Aufklärung an.  Viele der Hilfen sind direkt als Download verfügbar. Hierfür besuchen Sie bitte die unten verlinkte Website des Anbieters. Die Liste entspricht dem Stand der Website des Vereins vom 12.10.15.
  • Anamnesebogen
    In den Sprachen Albanisch, Amharisch, Bulgarisch, Chinesisch, Englisch, Farsi, Französisch, Griechisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Kurdisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Spanisch, Tigrinya, Türkisch, Urdu, Vietnamesisch
  • Therapieplan - Verordnungen
    Therapieplan 1 (Arabisch, Englisch, Französisch, Farsi, Italienisch, Russisch, Serbisch, Spanisch und Türkisch)
    Therapieplan 2 (Engisch, Französisch, Japanisch, Kurdisch, Koreanisch, Portugiesisch, Rumänisch)
    Therapieplan 3 (Albanisch, Amharisch, Englisch, Bulgarisch, Rumänisch, Tigrinya, Urdu, Vietnamesisch)
  • Gesundheitsheft für Asylsuchende
    Mit Arbeitsblättern für Impfberatung, Hygiene, Anschreiben in Bildern und Sprache: Englisch, Französisch, Arabisch, Farsi/Dari, Urdu, Russisch, Serbisch, Albanisch, Rumänisch, Tigrinya
  • Baby-tip
    Eine bebilderte Verständigungshilfe für das Elterngespräch in den Sprachen Deutsch, Türkisch, Russisch, Arabisch
    ISBN 978-3-9814201-7-3, 48 Seiten, DIN A4-Ringordner
    sowie ein Faltblatt zum Download
  • Informationsbroschüre Hepatitis B und C für Ärzte und Patienten in Bildern
    In den Sprachen Deutsch, Türkisch, Russisch, Arabisch
  • Informationsbroschüre HIV I und II für Ärzte und Patienten in Bild und Wort
    Deutsch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch
  • Informationsblatt Grippe / Schweinegrippe
    In den Sprachen Arabisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Farsi, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Russisch, Serbisch, Spanisch, Türkisch, Ungarisch
  • Informationsblatt Kopfläuse
  • Informations-Faltblatt zur Zahngesundheit
WWW-LinkWebsite des Anbieters

Krankengymnastik

Ebenfalls über den Verein Bild und Sprache e.V. kann ein handlicher Sprachführer der Autorin Helga Kreuzer für die krankengymnastische Behandlung bezogen werden.

WWW-LinkWebsite des Anbieters

A 3. Brandschutzinformation/-aufklärung

Broschüre "Vorsicht Feuer! Brandschutz für Jedermann"

Die Berliner Feuerwehr bietet eine mehrsprachige PDF-Broschüre an, in denen ganz allgemein das richtige Verhalten im Brandfall erklärt wird. Die bebilderte Broschüre hat 13 Seiten und ist in den Sprachen Deutsch, Türkisch, Polnisch und Russisch geschrieben.

WWW-LinkDownloadseite der Berliner Feuerwehr
PDF-LinkDirekter Link zum etwas versteckten Dokument

Film "Verhalten im Brandfall - Treppenhausbrände"

In Zusammenarbeit mit der Berliner Feuerwehr hat die INURI-Interessengruppe ein Film zur Brandschutzaufklärung erstellt, der über die Gefahren bei Treppenhausbränden aufklärt. Der Film ist mit Untertexten in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Türkisch,Italienisch und Arabisch über youtube erhältlich.

WWW-LinkWebsite mit Filmübersicht

Fachempfehlung Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung für Flüchtlinge

Ein Ergebnis des Forums Brandschutzerziehung Anfang November 2015 in Frankfurt ist die Erarbeitung einer Fachempfehlung für die Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung für Flüchtlinge. Das Dokument beschreibt Herangehensweisen und mögliche Probleme die sich bei interkulturellen Informationsveranstaltungen ergeben können und gibt Handlungsempfehlungen.

PDF-Link Downloadlink zur Fachempfehlung


WWW-LinkLink zur Website Brandschutzaufklärung

WWW-LinkLink zur Website der Fachempfehlung

Film "Brandschutz für Geflüchtete - Brandschutzunterweisung"

Die Schwarzseher GmbH aus Oldenburg hat einen Film zur Unterstützung bei der Brandschutzunterweisung von Geflüchteten fremdsprachlichen Menschen erstellt. In nachgestellten Szenen und mit Hilfe von Grafiken und Zeichnungen behandelt der Film mit Untertiteln in 7 Minuten Fragen wie „Was tue ich, wenn es brennt?“, „Wie setze ich einen Notruf ab?“ und „Wie setze ich einen Feuerlöscher ein?“. Der mehrsprachige Film verfügt über wählbare Tonspuren in Farsi (persisch), Arabisch, Urdu, Albanisch, Serbisch, Französisch, Spanisch und Englisch. Jeweils dazu gibt es ausserdem die entsprechenden Untertitel. Der Film wird von der Schwarzseher GmbH kommerziell vertrieben. Ausschnitte aus dem Video sind auf youtube zu sehen.

WWW-LinkWebsite des Anbieters
WWW-LinkYoutube-Ausschnittversion

A 4. Diverses

Schul-tip

Über den Verein Bild und Sprache e.V. kann eine bebilderte Verständigungshilfe für das Elterngespräch bezogen werden. Es werden Kopiervorlagen in Deutsch-Türkisch-Russisch-Arabisch und Deutsch-Rumänisch-Bulgarisch-Serbisch angeboten.

WWW-LinkWebsite des Anbieters

Verständigung mit Bildtafeln

Gosia Warrink, eine Designerin aus einem Studio von AMBERPRESS in Berlin Mitte, hat das ICOON global picture dictionary entworfen. Die grundlegende Idee ist, mit Hilfe von Bildtafeln eine Verständigung ohne Sprachkenntnisse zu ermöglichen. Entstanden ist eine Art Bilderwörterbuch.
Speziell für den Einsatz mit Flüchtlingen sind extra Bildbögen in der Entwicklung

WWW-LinkWebsite des Anbieters
PDF-LinkDownloadlink der spezifischen Bildertafeln für die Flüchtlingshilfe des Anbieters

Orientierungshilfe für den Aufenthalt in Deutschland

In einem kurzen Refuguee Guide in verschiedenen Sprachen werden in Deutschland übliche Verhaltenshinweise und Regeln erläutert.
Die Orientierungshilfe richtet sich an Besucher, Geflüchtete und zukünftige Bürger Deutschlands. Sie dient der Orientierung in der ersten Zeit des Aufenthaltes und richtet sich speziell an Geflüchtete, die noch nicht an staatlichen Integrations- und Deutschkursen teilnehmen können.
Die Orientierungshilfe gibt es in Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch, Pashto, Persisch (Farsi/Dari), Tigrinya, Serbisch, Albanisch, Mazedonisch (Stand 20.10.15)

WWW-LinkWebsite des Anbieters
PDF-LinkDownloadlink der deutschen Version des Anbieters

Bildwörterbuch für die Kommunikation

Der Türkische Akademiker-Verein in Ravensburg (TAVIR) engagiert sich nach eigener Darstellung, um Bildung, Kultur und den Umweltschutz auf der Grundlage der Integration zu fördern. Im Auftrag der Stadt Ravensburg entwickelte der Verein ein Informationspaket für Flüchtlinge und Asylbewerber. Hierzu gehören sogenannte Willkommenskärtchen, die mit 47 Themenkarten zum Gespräch über die Dinge des täglichen Lebens anregen sollen. Auf diese Weise sollen interkulturelle Unterschiede erkannt und damit auch schneller verstanden werden.
Das Angebot wird durch ein Bildwörterbuch als Sprachhelfer ergänzt, in dem tägliche Situationen bildlich dargestellt sind. Der Sprachhelfer umfasst 64 Seiten.
Die Materialien können direkt beim Verein bezogen werden. (Stand 17.02.16)

WWW-LinkWebsite des Anbieters
PDF-LinkDownloadlink zum Muster-Bildwörterbuch des Anbieters

 

 

B. Planung / Errichtung von Unterkünften

Alles rund um die Planung und Errichtung von Unterkünften, Flächenverbrauch, Stellplanung, Aufbau von Verpflegungsstellen, ...

B 1. Raum- und Belegungsplanung

Planung von Unterkünften in Hallen (Stellplan)

In einem PDF-Dokument werden Vorschläge für die räumliche Unterteilung von Hallen unter Beachtung der Privatsphäre und Fluchtwegbreiten gemacht. Gerade wenn Provisorien (Feldbettansammlung in Halle) dann - völlig überraschend - länger genutzt werden müssen, sind bei enger Belegungsdichte soziale Spannungen vorprogrammiert. Das Dokument gibt zahlreiche Hinweise und Anregungen aus der Praxis, von Stellmustern bis zur Berücksichtigung des Gepäcks.

WWW-LinkDownloadseite des Anbieters

Abstandsplanung von Zelt-Unterkünften / Zeltlagern

Bei der Errichtung von Zelt-Unterkünften ist nicht nur auf eine ausreichende Anzahl von Feuerlöschern für die Selbsthilfe zu achten. Auch ausreichend breite, befestigte und brandlastfreie Bewegungsflächen zwischen den Zelten sind sehr wichtig. So wurden beispielsweise in einem Zeltlager auf dem Parkplatz in der Schmidt-Knobelsdorfkaserne in Berlin 8 m breite Fahrgassen zwischen den Vierer-Zeltblöcken belassen. Innerhalb der Vierergrupppen hatten die Zelte einen Abstand von 4 m zueinander. Jedes dieser Zelte hat 10 Liegeplätze.
Je nach Windstärke und -richtung erschweren derartige Abstände nicht nur die Brandausbreitung von Zelt zu Zelt, sondern ermöglichen den Bewohner die Flucht und dienen der Feuerwehr als Zuwegung. Die Hauptwege sollten mit den Löschfahrzeugen der Feuerwehr befahrbar sein. Einen kurzen Eindruck vermittelt der Filmbeitrag von Euronews über Unruhen in einem Zeltlager in Slowenien, bei dem Zelte in Brand gesetzt wurden.



Die Brandintensität und -ausbreitung ist in dem nachfolgend verlinkten Videobeitrag von N24 über einen längeren zusammenhängenden Zeitraum zu sehen.

WWW-LinkN24-Mediathek mit dem Filmbeitrag

B 2. Serviceeinrichtungen

Einrichtung von Verpflegungsstellen

Der hygienisch einwandfreien, aber auch ergonomischen und sicheren Vorhaltung und Ausgabe von Lebensmitteln kommt gerade in Sammelunterkünften eine große Bedeutung zu. Hygienefehler und die daraus resultierenden möglichen Erkrankungen können die Lage in der Unterkunft dramatisch verschlechtern und den örtlichen Rettungsdienst schnell erheblich fordern. In einem 23-seitigen PDF-Dokument werden Informationen rund um den Aufbau und den Betrieb von Verpflegungsstellen zusammengefasst und bis zu kleinen Details, wie der notwendigen Länge von Vorlegebesteck, hilfreiche praktische Informationen gegeben.

WWW-LinkDownloadseite des Anbieters

B 3. Brandschutztechnische Bewertung / Auslegung

Positionspapier der AGBF Bund zur brandschutztechnischen Bewertung von vorübergehend betriebenen Flüchtlingsunterkünften

Der Arbeitskreis Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz der Arbeitsgemeinschaft der Berufsfeuerwehren (AGBF) BUND hat im Oktober 2014 ein Positionspapier zur brandschutztechnischen Bewertung von Unterkünften zur vorübergehenden Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern herausgegeben. Zu diesem Positionspapier gibt es eine Stellungnahme der obersten Bauaufsicht NRW vom 31. März 2015.

PDF-LinkDownloadlink des PDF-Dokumentes der AGBF Bund
PDF-LinkDownloadlink des PDF-Dokumentes der Stellungnahme NRW

Veröffentlichungen des deutschen Städte- und Gemeindebundes

Auf der Website des deutschen Städte- und Gemeindebundes zur Flüchtlingsunterbringung sind zwei Dokumente der Fachkommission Städtebau veröffentlicht. Mit Stand vom 3. Februar 2015 hat die Fachkommission Städtebau ein Dokument mit Hinweisen zur bauplanungsrechtlichen Beurteilung von Standorten für Unterkünfte von Flüchtlingen und Asylbegehrenden in verschiedenen Gebietskulissen beschlossen.
In der Anlage zu Abschnitt 5 sind dann Hinweise zur bauplanungsrechtlichen Beurteilung von Standorten für Unterkünfte von Flüchtlingen und Asylbegehrenden in den verschiedenen Gebietskulissen aufgeführt.

PDF-LinkDownloadlink zu den Bauplanungsrechtlichen Hinweisen der Fachkommission Städtebau vom 15.2.15

PDF-LinkDownloadlink zu der Anlage zu den bauplanungsrechtlichen Hinweisen der Fachkommission Städtebau vom 15.2.15

WWW-LinkWebsite Deutscher Städte- und Gemeindebund mit Hinweisen zur Flüchtlingsunterbringung

Informationen des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg zur Flüchtlingsunterbringung

Für das Land Baden-Württemberg hat das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg eine Informationsseite mit Hinweisen zur Flüchtlingsunterbringung veröffentlicht. Neben politischen Absichtserklärungen werden auf der Seite folgende Dokumente erläutert und zum Download angeboten (Stand 15.10.2015).
Im Runderlass erfolgt im Abschnitt materiell-rechtliche Vorgaben der explizite Hinweis, dass insbesondere bei der Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbegehrenden die notwendigen Sicherheitsstandards nicht vernachlässigt werden dürfen. In Problemfällen sind vertretbare pragmatische Lösungen zu suchen. :

PDF-LinkDownloadlink Anschreiben zur Flüchtlingsunterbringung


PDF-Link Downloadlink Anlage 1 zum Runderlass Flüchtlingsunterbringung - Hinweise zur Rechtsprechung

PDF-LinkDownloadlink Anlage 2 zum Runderlass Flüchtlingsunterbringung - Tabellarische Darstellung

PDF-LinkDownloadlink Anlage 3 zum Runderlass Flüchtlingsunterbringung - Hinweise zur bauplanungsrechtlichen Beurteilung von Standorten

PDF-LinkDownloadlink Runderlass an die Regierungspräsidien und unteren Baurechtsbehörden

WWW-LinkInformationen des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg zur Flüchtlingsunterbringung

Informationen des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung Hessen zur Flüchtlingsunterbringung

Für das Land Hessen hat das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung Hessen Informationen mit Hinweisen zur Flüchtlingsunterbringung veröffentlicht. (Stand 16.10.2015).

PDF-LinkDownloadlink Hinweise zu bauordnungsrechtlichen Anforderungen bei der Flüchtlingsunterbringung des Landes Hessen

WWW-LinkWebsite Bauplanungsrecht


Übersicht über die Erlasse und Informationen der Landesministerien

Das FeuertrutzNetwork war fleissig und hat eine Übersicht über die von den Landesministerien herausgebenen Informationsschreiben und Erlasse zu brandschutzrelevanten Regelungen in Flüchtlingsunterkünften (Sammelbegriff) erstellt.

WWW-LinkWebsite des Anbieters

Checkliste zur Ersterfassung des Brandschutzsituation in Containerunterkünften

Der TÜV Rheinland hat eine 22-seitige Checkliste zur Erfassung der baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Brandschutzsituation in Containerunterkünften veröffentlicht.

WWW-LinkWebsite des Anbieters
PDF-LinkPDF-Link Checkliste

DGUV-Information zum Organisatorischen Brandschutz

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat eine DGUV Information zum Organisatorischen Brandschutz in Unterkünften für asylsuchende Personen (Stand 15.10.2015) herausgegeben. Das siebenseitige Dokument besteht aus den Abschnitten:
  • Brandgefahren und Brandschutzmaßnahmen
  • Feuerlöscheinrichtungen
  • Alarmierungseinrichtungen
  • Alarmpläne und Sicherheitsinformationen
sowie zwei Anlagen. Die Anlage 1 ist eine Checkliste, mit der wichtige Fragen des organisatorischen Brandschutzes einer Unterkunft übersichtlich abgearbeitet werden können.

PDF-LinkDownloadlink zur DGUV Information

Brandversuch eines Modulbauhauses der Stadt Willich

Die Stadt Willich hat mit Hilfe eines Modulbauhauses eine Art Unterkunftssiedlung errichtet. Um die Frage zu klären, wie sich dieses Modulbauhaus im Brandfall verhält, insbesondere im Hinblick der Brandausbreitung, hat die Stadt Willich einen Brandversuch durchgeführt.

WWW-LinkWebsite RP-Online mit einem Bericht

 

 

C. Branddetektion / -meldung

Alles rund um die Entdeckung und Meldung von Brandereignissen.

C 1. Mobile Brandmeldeanlagen

Mobile drahtlose Brandmeldeanlagen

Gerade bei nur temporär als Unterkunft genutzten Gebäuden stellt sich die Frage nach einer geeigneten Methode zur raschen Brandentdeckung. Sowohl die zügige Evakuierung des Gebäudes, als auch die Chance den Brandschaden durch rasches Eingreifen zu minimieren, hängen von einer möglichst frühzeitigen Entdeckung eines beginnenden Brandes ab. So gehen frühzeitig entdeckte Brandereignisse häufig ohne Verletzte und meist mit relativ geringem Schaden ab.
  • 13.10.15, Berlin: Es kam zu einem Feuer in einem Kellerhals / Lichtschacht der Unterkunft. Durch die rechtzeitige Alarmierung konnten alle Bewohner das Haus verlassen und das Feuer noch vor Eintreffen der Feuerwehr durch das Personal gelöscht werden. Die Unterkunft blieb bewohnbar.
  • 08.10.15, Ingolstadt: Ein Bewohner legte offenbar Feuer in seinem Zimmer. Die BMA detektiert das Feuer um 5:50 Uhr in der früh und holte 104 Bewohner unsanft aus dem Schlaf. Vier von ihnen wurden durch Rauchgase verletzt, davon 2 Kinder. Das betroffene Zimmer brannte aus. Durch den raschen Löscheinsatz der Feuerwehr konnte die Unterkunft jedoch nach dem Brand weiter genutzt werden.
Wie Beispiele aus der Brandstatistik zeigen, war dies in der Vergangenheit jedoch häufig reines Glück.
  • 13.10.15, Köthen: Aufmerksames Personal entdeckte in der Unterkunft einen Schmorbrand in der elektrischen Anlage rechtzeitig.
Aber nicht jeder Kommune war dieses Glück hold:
  • 13.10.15, Boizenburg: Durch Brandstiftung im Dachstuhl brannte eine für den Bezug bereits fast hergerichtete Unterkunft ab. Das Feuer wurde erst durch eine routinemäßig vorbeifahrende Polizeistreife bemerkt.
  • 05.10.15; Bassum: Erst aufmerksame Anwohner entdeckten um 1:30 Uhr einen Brand in einem als Unterkunft vorgesehenen Mehrfamilienhaus. Der Dachstuhl brannte aus, die Unterkunft war danach unbewohnbar.
Aufgrund des verfügbaren zeitlichen Vorlaufs bis zum Bezug und der nur temporären Nutzung bieten sich für nur temporär genutzte Unterkünfte mobile drahtlose Brandmeldeanlagen an. Der Installationsaufwand ist vergleichsweise gering und die Geräte können anschliessend eingelagert und später für andere Zwecke wiederverwendet werden.

C 2. Stationäre Detektionen (Rauchwarnmelder / Brandmeldeanlagen)

Test von Rauchwarnmeldern

Die Stiftung Warentest hat im Heft Ausgabe 1 / 2016 die Ergebnisse eines Tests von 18 Rauchwarnmeldern veröffentlicht. Auf der Website des Test-Artikels kann nicht nur der Artikel selbst bezogen werden, sondern ist auch ein Film über die Testergebnisse verfügbar.

WWW-Link zum Test-ArtikelWebsite des Test-Artikels

Hinweisbroschüre zur anlagentechnischen Branddetektion in Flüchtlingsunterkünften

Die Firma Hekatron hat eine 16-seitige Broschüre mit Empfehlungen zur technischen Ausstattung von Flüchtlingsunterkünften mit Anlagen zur Detektion von Bränden veröffentlicht. Vom Rauchwarnmelder bis zur Brandmeldeanlage beschäftigt sich die Broschüre mit zahlreichen Details der Brandfrüherkennung. Sie ist über den PDF-Link erhältlich.

WWW-LinkWebsite des Anbieters
PDF-LinkPDF-Link Hinweisbroschüre

 

 

D. Einrichtungen zur Brandbekämpfung

Alles rund um Selbsthilfeeinrichtungen sowie Vorkehrungen für die Feuerwehr.

D 1. Selbsthilfe: Feuerlöscher usw.

Ergänzende Kriterien für die Auswahl von tragbaren Feuerlöschern

Die Festlegung und Auswahl geeigneter tragbarer Feuerlöscher nach zu bekämpfender Brandklasse, Löschvermögen und zu handhabendem Gewicht bietet für die hier betrachteten Unterkünfte in der Regel die Möglichkeit Pulver, Schaum- oder Wasserlöscher einzusetzen. Alle drei Löschmittel sind für die überwiegend vorhandene Brandklasse A zugelassen. Der Arbeitskreis Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz der Arbeitsgemeinschaft der Berufsfeuerwehren (AGBF) BUND empfiehlt in seinem Positionspapier (siehe B 3) die Verwendung von Wasser- und/oder Schaumlöschern.
Obwohl das Löschmittel Pulver mit seiner schlagartigen Löschwirkung gegen Flammen von Laien sehr gut aus der Distanz eingesetzt werden kann, hat es für den Einsatz in den Flüchtlingsunterkünften einen gravierenden Nachteil. Die beim Abblasen eines Pulverlöschers in einer Halle oder in Fluren entstehende Pulverwolke sorgt für eine erhebliche Sichtbehinderung und reizt Augen und Atemwege der ggf. sich dort noch aufhaltenden Menschen. Dies kann bei den Betroffenen zu Angst- und Panikreaktionen und in der Halle zu einer großflächigen Verschmutzung führen. Die eintretenden Folgen aufgrund der Ausbreitung der Pulverwolke können dann gravierender sein, als der eigentlich zu bekämpfende Entstehungsbrand. Ein weiterer Aspekt ist, dass Pulverlöscher bei aggresiven Handlungen und Tumulten in den Unterkünften zu einer zusätzlichen Gefahr für die Bewohner und Sicherheitskräfte werden können.
Ein besonderes Augenmerk sollte auf der schnellen Verfügbarkeit und der einfachen Bedienbarkeit der Feuerlöscher liegen. Zahlreiche Beispiele aus der Brandstatistik zeigen, dass der rechtzeitige Einsatz von Feuerlöschern durch die Bewohner der Unterkunft bzw. den Wach-/Sicherheitsdienst den Schaden begrenzen können. Hier die uns bekannten Vorfälle nur für den September 2015:
  • 28.09.15, Isny: Angezündete Sitzkissen vor der Tür konnten durch die Bewohner gelöscht werden, so dass nur ein Sachschaden von 1000 Euro entstand.
  • 27.09.15, Trier: Es brannte in einem 10 Personen-Zelt. Die Brandausbreitung konnte durch die Mitarbeiter der Einrichtung noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr gestoppt und das Feuer gelöscht werden.
  • 25.09.15, Sigmaringen: Ein Küchenbrand konnten durch die Bewohner mit Hilfe von zwei Feuerlöschern erfolgreich bekämpft werden.
  • 17.09.15, Siegburg: Im Wickelraum einer Turnhalle brannte Stühle, die durch den Wachdienst mit einem Feuerlöscher gelöscht werden konnten.
  • 01.09.15, Neunkirchen: Ein Bewohner bekämpfte erfolgreich einen brennenden Müllcontainer auf dem Gelände der Unterkunft.
Die genannten Aspekte (Wasser/Schaum vs. Pulver und Handhabung) werden in einem Filmbeitrag des ZDF sehr anschaulich dargestellt. Interessant sind insbesondere die Handhabungsprobleme bei einem Test mit Passanten (ab 2:52 min)

 

 

E. Einsatzdienst

Alles rund um Einsatzvorbereitung und -abwicklung. Zum Thema Fremdsprache/Kommunikation Box A beachten.

E 1. Vermeidung von Eigengefährdungen im Einsatzdienst

Vermeidung von Infektionsgefahren beim Umgang mit asylsuchenden Personen

Der Fachbereich Feuerwehren, Hilfeleistung, Brandschutz der Unfallkasse Baden-Württemberg hat das Informationsblatt Nr. 9 zur Vermeidung von Infektionsgefahren für Einsatzkräfte von Feuerwehren und Hilfsorganisationen im Umgang mit asylsuchenden Personen herausgegeben (Stand 16.9.15).

PDF-LinkDownloadlink des Dokumentes

Hinweise zur Händedesinfektion und zum Hautschutz

Das Deutsche Rote Kreuz hat ein 2-seitige Information mit Hinweisen zur Händedesinfektion und zum Hautschutz herausgegeben. Mit Verweis auf weiterführende Informationsquellen werden in bebilderten Anleitungen praktische Tipps zur Händedesinfektion, zum Umgang mit Einmalhandschuhen und zum Hautschutz gegeben (Dokument vom Juli 2014).

PDF-LinkDownloadlink des Dokumentes

E 2. Gefahrenaspekte im Einsatz

Veränderung der Erfordnisse beim Brandeinsatz durch eine erhöhte Wohnraumbelegung

Fehlender Wohnraum wird fast überall in Deutschland zu einem drängenden Problem bei der Unterbringung der Flüchtlinge und Asylbewerber. In der Folge wird der in den Kommunen verfügbare Wohnraum bis zur Belegungsgrenze ausgereizt. Die hierdurch entstehende Belegungsdichte steht im Gegensatz zu den in Deutschland allgemein üblich gewordenen Haushalten von Einzelpersonen und Kleinfamilien.
Als Orientierung kann die Anlage 1 des Runderlasses zur Flüchtlingsunterbringung des Landes Baden-Württemberg dienen. Anhand von drei Verwaltungsgerichtsurteilen wird gezeigt, wo aus rechtlicher Sicht die Belegungsgrenze in Wohngebäuden liegt. So ist sowohl die Unterbringung von 11 Personen in einer Dreizimmer-Wohnung (66 qm) mit Bad, Diele und integrierter Küche (zusammen ca. 24 qm) zulässig, als auch die Unterbringung von 48 Personen in einem Gebäude mit 8 Wohnungen, wobei in drei Wohnungen je eine 9-köpfige, in einer eine 8-köpfige und eine 6-köpfige Familie wohnt und die max. Wohngröße 86 qm beträgt.

Hierauf sollten sich Feuerwehr und Rettungsdienst bei Zeiten einstellen. Bereits die erfolgreiche Bewältigung der im Rahmen des Forschungsprojektes TIBRO durchgeführten Einsatzübung kritischer Wohnungsbrand mit der Rettung nur eines fiktiven Opfers ist bei der sich entwickelnden Personalsituation der Feuerwehren im Land mancherorts schon eine Herausforderung. Und derartige Belegungsdichten entstehen gerade auch in Gemeinden mit ausschliesslich freiwilligen Feuerwehrkräften.

PDF-Link Downloadlink Anlage 1 zum Runderlass Flüchtlingsunterbringung - Hinweise zur Rechtsprechung

 

 

Z. Diverses

Weitere Informationen ausserhalb der obigen Themenfelder.

Z 1. Hilfen für zivile Helfer / Spontanhelfer

Handbuch zur Flüchtlingshilfe

Die Betreuung und Integration der zahlreichen Flüchtlinge ist durch staatliche Institutionen allein nicht zu bewältigen. Zahlreiche Menschen beteiligen sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe. Das Land Baden-Württemberg hat für diesen Personenkreis Website und ein Handbuch zur Flüchtlingshilfe veröffentlicht. Das Handbuch ist über den nachfolgenden Download erhältlich oder kann kostenlos online beim Land geordert werden.

PDF-LinkDownloadlink des Handbuches Flüchtlingshilfe Baden-Württemberg
WWW-LinkWebsite Flüchtlingshilfe Baden-Württemberg

Versicherungsschutz ziviler Helfer

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat auf einer Website die wichtigsten Informationen zum Versicherungsschutz von ehrenamtlichen Helfern in der Flüchtlingshilfe zusammengestellt. Wichtigster Punkt, nur wenn die ehrenamtlichen Helfer im Auftrage der Kommune im Einsatz sind, ist der Versicherungsschutz durch die gesetzliche Unfallversicherung gegeben. Dieser Schutz erstreckt sich auch auf den Einsatz von Asylbewerbern. Detailinformationen zu dieser Thematik finden sich im Webportal.

WWW-LinkLink zum DGUV-Webportal Flüchtlingshilfe

Organisation ziviler Helfer / Spontanhelfer

Im Rahmen der Flüchtlingshilfe fallen zahlreiche personalintensive Aufgaben an, die auch durch nicht speziell ausgebildete oder in den Hilfsorganisationen organisierte Helfer erledigt werden können. Insbesondere durch die Verfügbarkeit der sozialen Netzwerke entsteht für diese zivilen Helfer die Möglichkeit und das Bedürfnis sich in die Bewältigung derartiger Aufgaben einzubringen. Dieses zusätzliche Potenzial an Helfern kann die Hilfsorganisationen entlasten, erfordert jedoch Strukturen, um diese zivilen Helfer zu führen und die für ihre Arbeit notwendige positive Bestätigung sicherzustellen.
Aktuell liegen erste Ergebnisse aus Forschungsprojekten zum Einsatz von zivilen Helfern / Spontanhelfern vor, die in verschiedenen Publikationen veröffentlicht sind.

PDF-LinkDownloadlink der DFV-Fachempfehlung Spontanhelfer mit Checkliste

PDF-Link Downloadlink zum INKA Leitfaden für Freiwillige Feuerwehren (Gesamtthema Helfer im KatS)

Link zu den Projektwebsites:
WWW-LinkLink zur Website des Forschungsprojektes INKA
WWW-LinkLink zur Website des Forschungsprojektes ENSURE