Simulationsmethoden im Brandschutz

und in der Gefahrenabwehr

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Feuer löschen und Mathematik!

Auch am neuen Standort herrschte wieder großer Andrang auf unserem Aktionsstand am Institut für Mathematik der FU-Berlin.

 

Berlin, den 24. Juni 2017

Mit einem neuen Programmpunkt im Außenbereich und nun zum ersten Mal in den Räumlichkeiten des Instituts für Mathematik startete diesmal unser Programm zur Langen Nacht der Wissenschaften. Gemeinsam mit der Brandschutzerziehung der Berliner Feuerwehr beteiligten wir uns zum neunten Mal mit einem umfangreichen Aktionsstand unter dem Motto "Brand – Wissenschaft – Feuerwehr" an der Langen Nacht der Wissenschaften an der Freien Universität Berlin. Im Rahmen unseres gemeinnützigen Engagements in der Brandschutzaufklärung konnten die Vorteile der engen Verzahnung von Wissenschaft und Praxis in der INURI-Interessengruppe wieder zum Vorteil der Besucher genutzt werden.

Nach umfangreichen Vorbereitungen und Aufbaumaßnahmen ging es um 17 Uhr auch gleich richtig los. Jann der Bär erklärte mit seinen Gehilfen unseren jüngeren Besuchern das richtige Verhalten im Brandfall. Im Brandlabor gab es anschliessend spannende Experimente und viele Informationen über den richtigen Umgang mit dem Feuer und seine schädlichen Auswirkungen. Glücklicherweise hatten wir mehrere Vorführungen eingeplant, da der neue Raum zu klein für die Zahl der interessierten Gäste war. Rechtzeitiges Erscheinen sicherte so hier nicht nur Sitzplätze, sondern überhaupt einen Platz im Raum selbst.

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Auch unser neuer Aussenstand erwies sich als Publikumsmagnet. Mit dem Feuerlöscher unter fachkundiger Anleitung ein Feuer löschen, das lockte. Allerdings mussten zuvor vier Fragen richtig beantwortet werden. Die Antworten fanden sich im Institut für Mathematik auf den verschiedenen Aktionsständen. Mit zunehmender Dämmerung und in Verbindung mit den auf uns angepassten Illuminationen ergab sich so auch das eine oder andere schöne Fotomotiv.

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In Vorträgen konnten die sehr interessierten Zuhörer unter anderem erfahren, was die mathematische Simulation der Rauchausbreitung bei der Gebäudeplanung mit den Rettungsmöglichkeiten der Feuerwehr zu tun hat, warum eingeatmeter Brandrauch auch noch an der frischen Luft lebensgefährlich ist und wie sich die Entwicklung eines Brandes im Wohnzimmer von Opaszeiten zu heutigen Ausstattungen verändert hat. Auch die beliebte Rauchkammer hat am neuen Standort wieder ihren Platz gefunden. Wer wollte, der konnte am eigenen Leibe erfahren, das bereits Disconebel zur Orientierungslosigkeit führt und die Flucht in verrauchte Bereiche sehr gefährlich ist. Am Informationsstand kam es in der Folge zu vielen intensiven Gesprächen.

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Das umfangreiche Programm sorgte wieder für sehr reges Interesse und zeitweise musste der Zugang zu den Räumlichkeiten reguliert werden, um einen ordentlichen Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten. Erst zum offiziellen Ende der Langen Nacht um 0 Uhr verliessen uns dann auch die letzten Zuschauer. An dieser Stelle daher auch noch einmal einen herzlichen Dank an all die freiwilligen Helfer, die dann noch in der Nacht den ordnungsgemäßen Zustand der genutzten Räumlichkeiten wieder herstellten.